Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden.

Simba

..bei einer super fachkundigen Züchterin im August 2013 geboren. Seit meiner 9.ten Lebenswoche bin ich bei meinem Tier-Mensch Rudel im Passauer Land beheimatet. Frauchen meint ich bin sehr feinfühlig, sensibel und sanft im Umgang mit den Menschen. Wobei ich dennoch auch gut mit einem hohen und unruhigen Energielevel der Klienten umgehen kann. Und wie es sich für einen Vertreter meiner Rasse gehört, bin ich ein aufgeweckter, stets arbeitswilliger Allrounder.

Ich liebe Förderspiele in der Parcourarbeit ebenso wie eine ruhige Spielsequenz am Platz oder meinen anspruchsvollen Einsatz in der „Bettenarbeit“ bsw. bei Wachkomapatienten. 

Frauchen sagt, ich sei ein bezaubernder Charmeur, ausgestattet mit einer äußerst liebevollen und sanften Art. Dennoch zeige ich einen hohen Aufforderungscharakter und wickle „meine“ Klienten rasch um die Pfote. Jeder Mensch ist nur zu gerne bereit die gewählten Förderspiele mit mir zu spielen."

Cleo

...ich kam bereits in meiner 7.ten Lebenswoche in unsere Familie und sofort übernahm die damals 2 ½ jährige Deutsche Pinscher Ersthündin Ela die Mutterrolle.

Egal ob es in meinen Einsätzen „actionreich“ hergeht oder mein sanfter Umgang erforderlich ist, problemlos stelle ich mich auf die unterschiedlichsten Charaktere und Bedürfnisse der Klienten ein. Besonders in den Settings mit Schwerstmehrfachbeeinträchtigen und Wachkomapatienten bin ich in meinem Element. Hier zeige und arbeite ich in größter Empathiefähigkeit und Hingabe in meinem Beruf als Therapiehündin."

Ela

Ela war eine Deutsche Pinscher Hündin und wurde 2008 geboren.
Zwischenzeitlich ist sie leider verstorben.

Ela war der Auslöser dafür, dass ich mich ausführlich mit dem Thema Therapiehundeinsatz und -ausbildung befasst habe. Sie zeichnete sich durch große Feinfühligkeit, Geduld und Liebenswürdigkeit aus. Sie hatte eine sehr positive Art, vor allem Kindern gegenüber. Bei uns waren stets viele Kinder zu Gast, da ich auch für den Kinderschutzbund als zertifizierte Tagesmutter arbeitete. Aufgrund der ersichtlich positiven Erfolge den teilweise psychisch belasteten Kindern gegenüber beschloss ich einen entsprechenden Eignungstest zum Therapiebegleithundeteam mit Ela zu absolvieren. Diesen haben wir bravourös bestanden. 

Bereits im Jahre 2011 hatten wir die erste Therapiebegleithundeprüfung erfolgreich abgelegt.

Und so nahm alles seinen Lauf ……..!

 

Therapiehund & Co.
Tiergetragene Therapie®

Staatlich zertifizierte Therapiebegleithunde

TAT (Tiere als Therapie) geprüfte Therapiehunde

ESAAT- European Society for Animal Assisted Therapy

Simbas Geschichte

Hallo ich bin Simba,

zusammen mit meinem Frauchen Renate bilden wir ein Therapiehundeteam. Unsere Aufgabe ist es Kinder, Jugendliche und Erwachsene in besonderen Lebenssituationen und –umständen zu begleiten und zu fördern. Da ich sehr aufgeweckt, arbeitsfreudig und mutig bin, gefällt es mir sehr, wenn ich Menschen ein Lächeln in das Gesicht zaubern und sie dazu animieren kann, ihre Gefühle und ihr Verhalten besser zum Ausdruck zu bringen. Hierbei bin ich dann äußert sensibel und feinfühlig.

Als ich mit 8 Wochen in meine neue Familie kam, lebte dort schon Cleo. Eine 2 Jahre ältere Boxer-Australian-Shepherd-Mix Hündin. Sie war bereits ein ausgebildeter und geprüfter Therapiebegleithund und hat mich in den ersten Monaten in meiner aufregenden Ausbildungszeit begleitet und mir gelernt, was ein richtiger Therapiehund ist. Frauchen hat auch ein bisschen geholfen ;) 

Wir sind ja nicht irgendwelche Therapiehunde. Gemeinsam mit unseren vielen 2- und 4-beinigen Therapieteamkolleginnen und -kollegen bei TherapieHund & Co Sturmberger GmbH sind wir DIE  Therapiehunde. Wir arbeiten, in Tiergetragener Therapie®, das ist eine Sonderform der Tiergestützten Therapie, nach der Sturmberger Fördermethode. Eine von Silvia entwickelte Fördermethode, einzigartig und immer effektiv. Silvia sagt immer: „Wenn gar nix mehr geht – bei Hundetherapie geht immer noch mal was!“

Diese Arbeitsweise ist richtig, richtig cool. Unsere Fraulis bzw. Herrlis  haben richtig was auf dem Kasten. Ich mein, neben einer entsprechenden Ausbildung im Gesundheits- oder Pädagogikbereich, haben sie noch eine umfangreiche Ausbildung bei Silvia durchlaufen. Da gab´s eine Menge zu lernen und gibt’s immer noch, weil Silvia einen hohen Qualitätsanspruch hat. Drum gibt’s bei uns, bei den Teams von TherapieHund & Co, immer nur das Beste!

Und wir Hunde, wir sind nicht nur irgendwelche Hunde, wir können, dürfen, sollen und werden da auch richtig gut trainiert, um all unsere Fähigkeiten in die Tiergetragene Therapiehundearbeit einzubringen.

All unsere Wahrnehmungen an den Menschen; wie sie riechen; z.B. wenn sie grad richtig viel Angst haben, dann riechen die so …… richtig eigenartig; Frauli sagt – nach Adrenalin oder Noradrenalin, das dürfen wir dann unserem Frauli „anzeigen“. Und das tollste, die versteht uns und handelt entsprechend. 

Einmal waren wir in einem Seniorenheim eingeladen. Etwa 6 Senioren saßen, meist alle in Rollstühlen, im Kreis und haben mich und mein Frauli in freudiger Ungeduld schon sehnsüchtig erwartet. Nachdem ich, brav erzogen wie ich bin ;), der Reihe nach jeden einzelnen begrüßt habe und mich auch sehr über ihre Streicheleinheiten gefreut hab, hat mein Frauli gleich mal einen mit Watte gefüllten Softball zum Spielen rausgeholt.

Wir spielen nämlich immer in den Therapieeinheiten. So macht es mir, meiner Freundin Cleo und den Menschen die wir besuchen, am meisten Spaß. Frauli denkt sich auch immer die passenden Förderspiele vorher aus. So wird unter größtem Spaß perfekt gefördert.

Also zurück zu den Senioren…. Gerade als mein Frauchen die lustige Ballwurfrunde eröffnen wollte, roch ich noch einmal intensiv den Geruch, den ich vorhin schon mal bemerkt hatte. Woher kam der Geruch ……. Es roch eindeutig nach Entzündungsherd im Körper. Flugs ging ich nochmal zu jedem einzelnen Senior und habe jeden einzelnen nochmal „abgerochen“. Da – ganz intensiv und eindeutig. Ein Entzündungsherd am Knie einer alten Dame, die im Rollstuhl saß und kaum mehr sprechen konnte. Frauchen hat mich beobachtet und so konnte ich ihr „signalisieren“, dass diese Frau eine Entzündung im Knie hat, im Moment sehr große Schmerzen hat und gerade ganz und gar nicht Ball spielen möchte. Frauchen weiß und vertraut mir, wenn ich ihr etwas Wichtiges von den Menschen, mit denen wir es zu „tun“ haben, mitzuteilen habe.

Sofort hat sie meine Wahrnehmung an die anwesende Ergotherapeutin weitergegeben. Als diese von meinem Frauchen hörte, dass ich ihr soeben angezeigt habe, dass die betagte Dame große Schmerzen im Knie haben musste und wohl besser entsprechend versorgt werden sollte, als im Moment mit uns Ball zu spielen, blieb der Ergotherapeutin vor Erstaunen der Mund weit offen und eine Gänsehaut zierte ihre blanken Arme.

So wurden die Senioren flugs in ihr Zimmer gebracht und entsprechend versorgt.

Nach der Therapieeinheit hatte mein Frauchen ein ausführliches Gespräch mit der Ergotherapeutin. Unter anderem wegen der unter Schmerzen leidenden Bewohnerin.

Die Ergotherapeutin war den Tränen nahe. Sie erzählte, dass sie seit einiger Zeit vermutete, dass die Dame, meist ab Mittag, große Schmerzen im Knie haben musste. Da die Dame aber weder sprechen,  noch sonst kaum eine entsprechende Mimik zeigen konnte, war ihre Vermutung nicht zu untermauern. Der bis dahin untersuchende Hausarzt konnte keine Entzündung diagnostizieren bzw. hatte bisher auf eine entsprechende Blutuntersuchung verzichtet.

Schade, dass ihr Menschen solche Dinge nicht riechen könnt, aber ich sage euch, es hat schon entsprechend gerochen – ja sogar richtig gestunken.

Ja, das ist mal so eine kleine Geschichte aus meinem Berufsalltag. Ich könnte Bücher schreiben über unsere Erlebnisse.

Na vielleicht mach ich das mal wenn ich in Pension geh. Aber noch ist es nicht soweit. Es wartet noch einen Menge Arbeit, mit viel Spiel, Spaß und Spannung auf uns.

Euch allen auch eine schöne Zeit.

Herzliche Grüße von Simba, Cleo und unserem Frauchen Renate